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Mit dem Hund richtig über die Straße gehen

Im Folgenden beschäftigen wir uns mit dem Bordsteintraining. Vorneweg: Generell gilt an der Straße immer Leinenpflicht. Egal wie gut dein Hund trainiert ist, man kann niemals garantieren, dass nicht doch der Urinstinkt die Oberhand gewinnt und dein Hund der Katze oder dem Eichhörnchen auf der anderen Straßenseite hinterher jagen möchte. Sicherheit hat Priorität – deshalb immer anleinen.

Um das Training zu beginnen, sorge zunächst dafür, dass sich der Hund an der Bordsteinkante hinsetzt. Wenn das klappt, führe ein entsprechendes Signalwort ein, zum Beispiel „Straße“. Wichtig ist, dass du dieses Prozedere an wirklich jedem Bordstein machst.

Überquerst du hin und wieder Straßen, ohne vorher das Signal zu geben, fehlt deinem Hund die Konsequenz und er kann das Kommando nicht generalisieren. Für die Generalisierung ist es im Übrigen förderlich das Training nicht immer am selben Ort durchzuführen, sondern auch andere Straßen und Bordsteine in den Alltag mit einzubauen.

Nachdem du deinem Hund beigebracht hast, sich bei dem Wort „Straße“ an die Bordsteinkante zu setzen, brauchst du nun ein Kommando, um ihm zu signalisieren, dass er jetzt auch die Straße überqueren darf. Hierbei kannst du wieder ein Wort und ein Handzeichen kombinieren, beispielweise das Kommando „rüber“ und ein Klopfen auf den Oberschenkel.

Solange keines der Signale kommt, sollte der Hund niemals von alleine die Straße betreten. Im nächsten Schritt gehst du also vorneweg, sagst das Kommando „Straße“ und der Hund sollte sich setzen. Kommt dein Hund aber mit auf die Straße, darfst du ihn ruhig mit verschärftem Ton ermahnen.

Sobald er dann wieder zurückgeht und das macht was er eigentlich machten sollte, darfst du ihn belohnen. Denk daran: Achte immer auf die Konsequenz – wirst du schluderig, schludert auch dein Hund.

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