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Belohnung auch wieder beim Hundetraining reduzieren, um das Kommando zu festigen

Am Anfang unseres Trainings arbeiten wir mit dem Lockprinzip. Wir locken unseren Hund also mit einem Leckerli in der Hand in die gewünschte Position bzw. zum gewünschten Verhalten. Jeder Fortschritt sollte zu Beginn mit einem kleinen Leckerbissen belohnt werden, um den Hund zu motivieren und die Lernbereitschaft zu steigern.

Wenn die Kommandos letztlich zuverlässig sitzen, sollte die Belohnung Schritt für Schritt abgebaut werden. Der Hund sollte das Verhalten nicht nur beim Vorzeigen des Leckerchens zeigen, sondern unabhängig davon immer wenn das jeweilige Signalwort oder die entsprechende Handbewegung erfolgt.

Hat man nun erreicht, dass die Hände frei von Belohnungen sind und der Hund zeigt trotzdem beim Signal das erlernte Verhalten, dann wird dieses zum Beispiel lediglich jedes dritte oder vierte Mal belohnt. Wichtig ist aber, dass der Hund keinen Rhythmus erkennen kann. Gerade wir Menschen arbeiten gerne mit Rhythmen. Unser Hund würde das jedoch schnell durchschauen.

Durch das Reduzieren der Belohnung lernt der Hund somit, sich stärker am Signal zu orientieren als am Futter, was später für die Generalisierung des Kommandos unabdingbar ist. Dennoch darf die Belohnung niemals ganz ausgesetzt werden. Wird ein Verhalten des Hundes nie mehr belohnt, führt das dazu, dass der Hund das erlernte Signal aus seinem Kopf löscht.

Das Verhalten, das er zeigt, bringt keinen Erfolg mehr. Wozu dann machen? An diesem Punkt würde das Training nicht mehr funktionieren, da der Hund keine Motivation mehr hat, das erlernte Verhalten zu zeigen.

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